Ambulante pulmonale Rehabilitation (Lungentraining, APR)

Das Lungentraining (ARP) ist ein Angebot für lungenkranke Menschen, die ihre Lebensqualität verbessern möchten. Die APR eignet sich für Patientinnen und Patienten mit einer chronisch obstruktiven Lungenkrankheit (COPD), Asthma bronchiale, chronischer Bronchitis, Lungenemphysem, Lungenfibrose oder nach einer Lungentransplantation.

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    Beschreibung

    Ein regelmässiges Kraft- und Ausdauertraining verbessert die Ausdauer und Beweglichkeit. Das Erlernen verschiedener Atemtechniken ist ein zentraler Bestandteil in der pulmonalen Rehabilitation. Die Teilnehmenden stärken ihre Muskelkraft und trainieren einen bewussten Umgang mit der Atmung. Dies fördert nachweislich die Leistungsfähigkeit und steigert die Lebensqualität.

    Angebot

    Die Therapie eignet sich für Patientinnen und Patienten mit folgenden Erkrankungen:

    • Asthma bronchiale

    • Chronisch obstruktiver Lungenkrankheit (COPD)

    • Chronischer Bronchitis

    • Lungenemphysem

    • Lungenfibrose

    • Nach einer Lungenoperation

    Das Training findet innerhalb von 12 Wochen, dreimal wöchentlich statt. Montags, mittwochs und freitags absolvieren die Patientinnen und Patienten ein auf sie angepasstes Kraft- und Ausdauertraining. Das Training wird von ausgebildeten Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten intensiv begleitet und überwacht. Die Trainingsfortschritte, können in einem Trainingspass festgehalten werden. Bei Bedarf kann zusätzlich Sauerstoff während dem Training zugeführt werden. Für ein optimales Nutzen sollte das Training möglichst lückenlos absolviert werden.

    Die Schulung der Patientinnen und Patienten ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der ambulanten pulmonalen Rehabilitation. Diese findet parallel zum Training statt. Das Ziel dieser Schulung ist es, das Krankheitsverständnis zu verbessern und die Eigenverantwortung im Umgang mit der Lungenerkrankung zu fördern.

    In der Eintrittsuntersuchung beurteilt das ärztliche Fachpersonal die Leistungsfähigkeit und die Lungenfunktion. Zudem wird ein Fragebogen zur Erfassung der Lebensqualität abgegeben. Nach einem Eintrittstermin mit den Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, bei dem das Training, sowie die Ziele besprochen werden, kann die Tage darauf mit dem Programm gestartet werden.

    Ziele

    Durch die Therapie wird die körperliche Leistungsfähigkeit, die Lebensqualität und die Kraft sowie Ausdauer verbessert. Zudem erlernen die Patientinnen und Patienten Atemtechniken, das Risiko einer erneuten Verschlechterung des Krankheitsbildes wird gesenkt und es sollen weniger Hospitalisationen (bei COPD) erfolgen.

    Durchführung

    Das Training findet am Standort Kantonsspital St.Gallen, Haus 39, in der Medizinischen Trainingstherapie (MTT) an der Rorschacherstrasse 226, 9016 St.Gallen statt. Die Trainingszeiten sind jeweils montags, mittwochs und freitags um 10:00 - 11:30 oder 11:00 - 12:30 Uhr.

    Anmeldung und Kosten

    Die Verordnung für die ambulante pulmonale Rehabilitation erfolgt auf ärztliche Verordnung. Die Krankenversicherer übernehmen die Kosten in der Regel einmal jährlich (abzüglich Kostenbeteiligung).

    Voraussetzungen

    Für die Teilnahme sollten ausreichende Mobilität, eine abgeschlossene Diagnostik, die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeite sowie ein stabiler klinischer Zustand vorliegen.

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